In unserem Lehrwerk haben wir das Thema Ruhrgebiet als Beispiel für den Strukturwandel ausführlich besprochen und wollten nun auf den Spuren der Vergangenheit das "neue" Revier erforschen. Zu dem Zweck buchten wir eine Exkursion des Regionalverbands Ruhr zu diesem Thema, die uns nach Oberhausen führte. Zuerst erhielten wir allgemeine Information zur Definition des Ruhrgebiets, dann wurde uns erklärt, dass Oberhausen im Unterschied zum Beispiel zu Bochum erst gute 200 Jahre alt ist und deshalb eine schachbrettartige Struktur und kein direkt auszumachendes Zentrum hat. Bochum hat dagegen eine ringförmige Anordnung.  Auf unserem Fußmarsch durch die Innenstadt zeigte uns Frau Becker-Romba vom Regionalverband historische Gebäude (Höhepunkt: das Rathaus mit Paternosterfahrt und Ausblick vom Dach über die ganze Stadt) und die neuen Parks auf ehemaligen Werksflächen innerhalb der Stadt, die Oberhausen zu einer "Parkstadt" gemacht haben. Danach ging es mit dem Bus zur historischen Arbeitersiedlung Eisenheim, die die erste ihrer Art im Ruhrgebiet war. Hier erhielten wir Informationen zum Wohnungsbau und der Wohnsituation der Berg- und Stahlarbeiter während der Industrialisierung. Unmittelbar in der Nachbarschaft, wo früher ein Stahlwerk stand, findet man jetzt einen Park, durch den wir am Gasometer vorbei zum Centro (Paradebeispiel des Strukturwandels) gingen, wo unsere Exkursion offiziell endete. Zwei Studierende, die trotz des Regenwetters noch unermüdlich waren, schlossen einen Besuch im Gasometer an, um die Installation von Christo zu sehen. Ein schönes Beispiel für die Nutzung alter Industrieanlagen für kulturelle Ereignisse. Die restliche Gruppe machte sich, müde von den vielen Eindrücken und Informationen, zufrieden auf den Weg nach Bochum.

Känguru der Mathematik-Wettbewerb

Lu Homepage

Auch in diesem Jahr haben wir am Studienkolleg Bochum den Känguru-Wettbewerb der Mathematik durch-geführt, erneut unter Pandemiebe-dingungen mithilfe der Lernplattform moodle. In dem Multiple Choice Wettbewerb sind 30 Fragen in 75 Minuten zu beantworten. In diesem Jahr freuen wir uns, dass Herr Yunxuan Lu (China) für die größte Zahl richtig aneinanderhängender Aufgaben das T-Shirt gewonnen hat. Eine der Fragen war zum Beispiel:

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Ostergruß 2021

Ostern

 

Mit der ganzen Welt verbunden

Viele Mitglieder der evangelischen Kirche Bochum pflegen intensive Kontakte zu Menschen in aller Welt. Sie unterhalten partnerschaftliche, oft auch freundschaftliche Beziehungen, tauschen sich aus über Probleme des alltäglichen Lebens und vieles mehr. In der Corona-Krise haben diese Partnerschaften sehr praktische Hilfe geleistet. Die evangelische Kirche in Bochum hatte erstmals ein besonderes Budget zur Förderung ökumenischer, interkultureller und interreligiöser Begegnungen zur Verfügung. Diese Mittel wurden als Corona-Hilfen auch über Studierende des ÖSW-Studienkollegs an Projekte in Indonesien und Bangladesch weitergegeben.

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